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Güterverkehr auf dem Nahverkehrsnetz

 

Im August 1892, nach dem Personenverkehr, verkehrte der erste Gütertransport in Gera.

Vorher gab es Unstimmigkeiten zwischen den beteiligten Eisenbahnverwaltungen und der Geraer Straßenbahn AG über die Bedingungen über die Regulierung der Wege der konkurrierenden Linien.

 

Die ersten Linien:

 

* Mühlgrabenbrücke in Untermhaus - Küchengartenallee - Bahnhofstraße - Theaterplatz - De Smit Straße - Friedericistraße - Roßplatz - Schülerstraße - Reichsstraße

 

* Tinz - Kaiser Wilhelm Straße - Bismarkstraße ( zu den Anschlußgleisen der Preußischen Staatsbahn [ Bielitzstzstraße - Theaterplatz ] ) - De Smit Straße - Friedericistraße - Heinrichplatz - Wiesestraße - durch Debschwitz - zum neuen Friedhof

 

Zum Zeitpunkt der Eröffnung waren 5 Fabriken an das Straßenbahnnetz angeschlossen und 2 weitere im Bau. Für 1893 war der Bau weiterer 5 Anschlüsse geplant.

 

Die erste Übergabestelle befand sich auf dem Gelände des preußischen Bahnhofs. 

Der Güterverkehr war Anfangs hauptsächlich auf den Transport von Kohle beschränkt. Aufgrund des Interesses der Unternehmen wurde dieser auf andere Wagenladungen und schwere Stückgüter, wie Maschinen, erweitert.

 

Im März 1901 kam es zum Anschluss des Bahnhofs Pforten der Geraer Meuselwitzer Eisenbahn.

Im selben Jahr erfolgte die Fertigstellung des zweiten Übergabegleises auf dem Gelände des sächsischen Bahnhofes.

 

Aufgrund des Einsatzes neuer Wagen, ab etwa 1930, mussten die Gleisradien im Wintergarten und verschiedener Fabrikanschlüsse geändert werden.

 

1931 war der Güteranschluss am Hauptbahnhof nicht mehr nötig und wurde abgebaut.

 

Im Jahre 1945 waren zusammen 20 Firmen an das Netz angeschlossen.

 

Ende der fünfziger Jahre verlor der Güterverkehr immer mehr an Bedeutung. Durch den verstärkten Einsatz von Elektroenergie wurden die Dampfmaschinen überflüssig, die Wärmeversorgung durch ein zentrales Kraftwerk gesichert. Zudem wurde die Bahn, durch den gestiegenen Straßenverkehr, immer mehr zum Hindernis.

 

Der 09.02.1963 war der Tag an dem die erste Epoche des Güterverkehrs zu Ende ging.

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Ab dem Jahr 1982 gab es in Gera wieder Güterverkehr auf dem Straßenbahngleisen.

 

Auf Veranlassung des Ministeriums für Verkehrswesen der DDR wurde die damalige VEB Wema-UNION angeschlossen. Hier sollten Halbfertigteile von der Zoitzbergstraße in die Tschaikowskistraße transportiert werden. 

Da die erforderlichen Rangierbewegungen, an der Kreuzung Leninstraße / Straße des Friedens, nur in verkehrsschwachen Zeiten ( nach 21 Uhr ) durchgeführt werden konnten, dies aber nicht in die Technologie der Wema - UNION passte, sollte auch für dieses Mal im 1. Halbjahr 1985 Schluss sein.

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Zwischen dem Geraer Güterbahnhof und dem Industriegebiet Langenberg betreibt der GVB heute wieder eine 5 km lange Anschlußbahn. Die Bahn wird mit Dieselrangierloks von Oiltanking befahren und ist in Normalspur ausgeführt, um reibungslosen Anschluß an das Netz der Deutschen Bahn zu ermöglichen.

 

 

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